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Home-Server-Betriebshandbuch

Ihr eigener Server, stabil im 24/7-Betrieb: Härtung, Reverse Proxy, Container, Monitoring, Updates, Backup — und ein Notfall-Playbook, das im Ernstfall trägt.

Worum es geht

Ein Home-Server wächst leise: hier ein Container, dort ein neuer Dienst, irgendwann eine zweite Platte. Nach einem halben Jahr weiß niemand mehr genau, was wo läuft — und im Fehlerfall fehlt der Überblick. Dieses Handbuch ist ein Runbook für den stabilen Dauerbetrieb: einmal sauber aufsetzen, dann mit fester Routine betreiben.

Was drin ist

  • Basis-Härten — SSH-Schlüssel-Pflicht, Firewall, Fail2ban und ein Port-Inventar als erste Verteidigungslinie
  • Reverse Proxy — Caddy/Nginx Proxy Manager als ein Eingang für alle Dienste, HTTPS erzwungen, Health Checks
  • Container-Infrastruktur — Docker Compose als einzige Wahrheit, Netzwerk-Isolation, persistente Daten im Griff
  • Monitoring & Logging — wissen, dass die Platte voll läuft, bevor der Dienst steht; Alarme aufs Handy
  • Update-Routine — Sicherheitsupdates automatisch, alles andere im festen Wartungsfenster per Systemd-Timer, mit Update-Log
  • Backup & Recovery — Datenbank-Dumps, Config-Versionierung, verschlüsselte Sicherung außer Haus, Test-Restore-Protokoll
  • Notfall-Playbook — Disk voll, Datenbank-Fehler, Netzwerk-Totalausfall: Schritt-für-Schritt-Recovery plus Wiederanlauf-Reihenfolge
  • Ausfüllbare Vorlagen — Dienste-Inventar, Zugänge-Übersicht (ohne Klartext-Passwörter), Netzwerk-Übersicht, Inbetriebnahme- und Wartungs-Checkliste, Incident-Log

Formate

  • PDF — druckfertig im Namaru-Layout (das Notfall-Playbook gehört ausgedruckt neben den Server)
  • Word (.docx) — direkt editierbar in Word, LibreOffice oder Google Docs
  • Markdown (.md) — für Obsidian, Wikis, VS Code und jede Markdown-Ablage

Leseprobe

Sehen Sie vor dem Kauf zwei Auszüge — das Kapitel Basis-Härten und das Notfall-Szenario „Festplatte voll”:

Für wen

Technische Entscheider und Linux-Admins in KMU, Freelancer und Homelab-Betreiber, die ihren Server nicht aus dem Gedächtnis betreiben, sondern aus einer sauberen Routine — Standard-Setup: Ubuntu 24.04 LTS + Docker.

Praxis vor Theorie: Jedes Operativ-Kapitel endet mit einer Checkliste, die direkt umgesetzt werden kann.